Jul Dillier AANÄ
© Victoria Nazarova

Projekt Beschreibung

Im Trio AANÄ widmet sich Jul Dillier (klavier, harmonium, hackbrett, gesang) gemeinsam mit András Dés (perkussion) und Judith Ferstl (kontrabass) den Schweizerdeutschen Gedichten seines 2001 verstorbenen, gleichnamigen Onkels Julian Dillier. Die dabei entstandenen, intimen und sehr persönlichen Lieder bewegen sich im Spannungsfeld aus Jazz, Volksmusik und Poesie. Der Titel AANÄ hat in Dilliers Dialekt drei Bedeutungen und steckt dabei gleich die Themenfelder des Albums ab: „Aanä“ steht einerseits für die Ahnen, die Vorfahren. Als Verb bedeutet es ahnen, also vermuten, spüren. Zusätzlich bedeutet „aanä“ aber auch annehmen im Sinne von akzeptieren, beherzigen, bejahen.